Wohlbefinden: Die neue Währung im War for Talent
Talentangebot: eine globale Herausforderung
In einer weltweiten Manpower-Umfrage (2025) berichteten 74 % der Unternehmen von Schwierigkeiten bei der Talentgewinnung – mehr als doppelt so viele wie 2014. Auslöser sind rasante Veränderungen am Arbeitsmarkt, unter anderem durch technologische Entwicklungen.
Diese Verschiebungen haben eine Lücke zwischen verfügbaren und tatsächlich benötigten Kompetenzen entstehen lassen: der Wettbewerb um Talente nimmt zu.
Wohlbefinden zieht Talente an
Im Future of Jobs Report (World Economic Forum, 2025) gaben 64 % der Arbeitgebenden an, dass Investitionen in Gesundheit und Wohlbefinden eine zentrale Strategie zur Talentgewinnung sind.
Das deckt sich mit der Sicht der Beschäftigten: Laut Gallup (2025) ist eine bessere Gesundheit und mehr Wohlbefinden der wichtigste Anreiz, zu einem neuen Arbeitsplatz zu wechseln.
Wohlbefinden als Wirtschaftsfaktor
Gesundheit und Wohlbefinden stärken nicht nur die langfristige Talentbasis, sie zahlen sich auch finanziell aus. Zum Beispiel:
- Ein Krankheitstag kostet Arbeitgeber durchschnittlich 360– 540 EUR. Organisationen, die in Wohlbefinden investieren, verzeichnen bis zu 78 % niedrigere Fehlzeiten (Gallup, 2025). In einem Unternehmen mit 100 Mitarbeitenden entspricht das Einsparungen von rund 350.000 EUR pro Jahr.
- Wohlbefinden fördert Engagement. Engagierte Teams liefern bessere Ergebnisse. Laut Gallup (2025) haben Unternehmen mit engagierten Teams im Schnitt 23 % höhere Profitabilität, 18 % höhere Produktivität und 21 % geringere Fluktuation.
- Das McKinsey Health Institute und das World Economic Forum (2025) schätzen, dass Investitionen in Mitarbeiterwohlbefinden weltweit zusätzlich 11,7 Billionen USD generieren könnten. Priorisieren Organisationen das Wohlbefinden, erreichen sie höhere Produktivität, weniger Fehlzeiten und stärkere Bindung.
Das McKinsey Health Institute und das World Economic Forum (2025) schätzen, dass Investitionen in Mitarbeiterwohlbefinden weltweit zusätzlich 11,7 Billionen USD generieren könnten. Priorisieren Organisationen das Wohlbefinden, erreichen sie höhere Produktivität, weniger Fehlzeiten und stärkere Bindung.
Gemeinsame Verantwortung von HR und Geschäftsführung
Gesundheit und Wohlbefinden haben das Gehalt als Top- Kriterium für Talente abgelöst. Der Gewinn ist doppelt: Unternehmen ziehen nicht nur die besten Köpfe an, sondern steigern auch deren Leistung und Engagement.
Die attraktivsten Arbeitgeber verankern Wohlbefinden als Kern ihrer Employer Brand. Damit das gelingt, darf die Verantwortung nicht allein bei HR liegen, Führung und Management müssen sie gemeinsam tragen.
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Quellen
Manpower. (2025). Global Talent Shortage Survey
Gallup. (2025). Employee Engagement & Experience
Gallup. (2023). The Benefits of Employee Engagement
Gallup. (2025). Top four reasons for taking a new job
McKinsey & World Economic Forum. (2025). How employers can create a thriving workplace