Wachstum und Nachhaltigkeit sind für Menigo, einen der führenden schwedischen Großhändler für den Bereich Foodservice, seit jeher untrennbar miteinander verbunden. Doch wie lässt sich dieses Geschäftsmodell weiterentwickeln, wenn Menigo gleichzeitig wachsen und klimaneutral werden möchte? Nach mehrjähriger Planung fiel die Entscheidung, am Standort Flughafen Landvetter in Göteborg bestehende Flächen innerhalb eines der bedeutendsten Logistikzentren Schwedens gezielt auszubauen und weiterzuentwickeln. Für die Inneneinrichtung der neuen Arbeitsbereiche suchte Menigo einen Partner, der die hohen Nachhaltigkeitsansprüche teilt und in zukunftsfähige Lösungen übersetzen kann. Die Wahl fiel auf Kinnarps, das den Auftrag erhielt, ein Einrichtungskonzept zu entwickeln, das den heutigen und künftigen Anforderungen des Unternehmens gerecht wird.
Das neue Lager mit integriertem Bürobereich ist Menigos bislang größte Investition und eine langfristige Verpflichtung, die künftiges Wachstum, erweiterte Logistikkapazitäten und die Bedürfnisse der Mitarbeitenden gleichermaßen berücksichtigt. Mit einem klaren Fokus auf Innovation, Kundennutzen und Nachhaltigkeit war es selbstverständlich, dass diese Grundsätze auch die Innenarchitektur prägen würden.
Ein wichtiges Ziel des Projekts war es, möglichst viele Möbel aus schwedischer Produktion auszuwählen. Ulrika Henson, Büroleiterin bei Menigo, beschreibt dies wesentlich für die Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens ist.
„Zu wissen, dass die meisten unserer Möbel nur wenige Kilometer von hier entfernt hergestellt werden, schafft Vertrauen und Stolz auf das Projekt.“

Wo Lager und Büro sich verbinden
Im neuen Vollsortiment-Lager von Menigo gehen Lagerbetrieb und Büroarbeit nahtlos ineinander über. Mitarbeitende aus beiden Bereichen begegnen sich in den gemeinschaftlich genutzten Räumen des Gebäudes, was das Zusammengehörigkeitsgefühl deutlich stärkt. In der Lounge laden Yarn-Sessel oder das Oas-Sofa zum Verweilen ein – ob für einen Kaffee oder ein ungezwungenes Gespräch.

Die Vibe Focus-Tischblenden rahmen die Arbeitsplätze ein und minimieren durch ihre schallabsorbierenden und abschirmenden Eigenschaften störende Einflüsse.

In den Besprechungsräumen sorgen Polstermöbel, Vorhänge und Teppichböden für eine angenehme Raumakustik.

Die Sitzhöhe der Neo Lite Barhocker fördert aktives Sitzen und eignet sich hervorragend für kreative Meetings.
Ein weiterer zentraler Aspekt bei der Gestaltung nachhaltiger Arbeitsumgebungen ist die langfristige Flexibilität. Es gilt, bewusste Entscheidungen zu treffen, damit die Einrichtung auch bei sich wandelnden Anforderungen dauerhaft Bestand hat. Durch die Wahl von Lösungen, die aktualisiert oder erneuert werden können, verlängert sich die Lebensdauer der Möbel erheblich.
Für Menigo bedeutete dies, zeitlose Farben und Materialien zu wählen, die sich künftig problemlos ergänzen oder anpassen lassen. Ulrika Henson betont, dass Kinnarps während des gesamten Prozesses wertvolle Unterstützung geleistet hat.
„Um sicherzustellen, dass unsere Einrichtung lange hält, haben wir Möbel ausgewählt, die für die tatsächliche Nutzung geeignet sind. Kinnarps hat uns sehr verständlich erklärt, warum bestimmte Entscheidungen sinnvoll waren und warum andere weniger nachhaltig sind."

In Kombination mit dem Central Stuhl ermöglicht der höhenverstellbare Besprechungstisch Hal sowohl sitzende als auch stehende Meetings in offenen Kollaborationsbereichen.

„Ich liebe Monroe! Wir nutzen ihn seit über 15 Jahren in einigen unserer anderen Büros, und er sieht immer noch wie neu aus", schwärmt Ulrika Henson über den Konferenzstuhl. In den Besprechungsräumen steht jeder zweite Monroe ohne Armlehnen - so entsteht ein Raum, der für alle Körpergrößen gleichermaßen geeignet ist.

Der Neo Lite Stuhl, das Oas Sofa, der Hocker Cobble und der Crest Tisch schaffen im Eingangsbereich eine warme und einladende Atmosphäre, die Besuchern einen herzlichen Empfang bereitet.
Hinter dem Bau der neuen Anlage standen mehrere strategische Ziele. Eines davon war laut Ulrika Henson, einen Ort zu schaffen, an den die Mitarbeitenden wirklich gerne kommen.
„Ich möchte, dass alle morgens aufwachen und sich darauf freuen, ins Büro zu kommen, weil es dort so angenehm ist. Ich bin fest davon überzeugt, dass uns das gelungen ist!"
„Um sicherzustellen, dass unsere Inneneinrichtung lange hält, haben wir Möbel ausgewählt, die für die tatsächliche Nutzung geeignet sind. Kinnarps hat uns eindeutig aufgezeigt, warum einige Optionen nachhaltiger sind als andere.“

In einer der Arbeitslounges des Büros bildet der Domino Barhocker einen lebhaften Kontrast zum Uni Tisch und dem minimalistischen Sofa Alto.

Der Trix Sessel und der Oberon Tisch bieten einen bequemen Platz – perfekt für ein Telefonat oder ein kurzes Videomeeting.
Im neuen Vollsortimentslager arbeiten Mitarbeitende aus verschiedenen Abteilungen Seite an Seite. Dass alle Mitarbeitenden dieselben Räume nutzen, ist eine strategische Entscheidung zur Stärkung des Miteinanders.
„Wir wollten unsere Unternehmenskultur stärken und die abteilungsübergreifende Zusammenarbeit fördern. Dieses Gefühl der Zusammengehörigkeit bei Menigo wäre nicht möglich gewesen, wenn wir nicht denselben Raum geteilt hätten", erklärt Ulrika Henson.
Menigo hat aus früheren Erfahrungen gelernt, dass die Kombination von Homeoffice und festen Arbeitsplätzen zu geringer Auslastung führen kann. Daher wurde eine aktivitätsbasierte Arbeitsweise eingeführt, bei der der Arbeitsplatz je nach Aufgabe gewählt wird.
Mit diesem neuen Ansatz ließ sich ein Büro gestalten, das vielfältigen Anforderungen gerecht wird. Durch die Schaffung verschiedenster Raumtypen und die Unterteilung des Büros in drei Zonen – „ruhig", „semi-aktiv" und „aktiv" – erhalten die Mitarbeitenden optimale Bedingungen für ihre jeweilige Arbeit. Diese Flexibilität unterstützt zudem künftiges Wachstum.
Im Jahr 2024 waren 99 Prozent der Stromerzeugung in Schweden frei von fossilen Brennstoffen. Das bedeutet, dass bei der Stromerzeugung deutlich weniger Treibhausgase emittiert werden als in Ländern, die Strom mit fossilen Brennstoffen wie Kohle und Öl erzeugen. Der Großteil der Kinnarps-Möbel wird in eigenen Fabriken in Kinnarp, Skillingaryd, Jönköping und Tranås produziert.
Da die Beschäftigten aus verschiedenen Abteilungen kommen, muss das Büro eine Vielzahl unterschiedlicher Aufgaben unterstützen. Hier sehen wir eine Arbeitslounge, die für alles ausgelegt ist: von informellen Besprechungen und Projektarbeit bis hin zu individuellen Aufgaben am Schreibtisch. Die Vielfalt der Räume fördert zudem die natürliche Bewegung der Beschäftigten während des Arbeitstags.
Der Schlüssel zum Erfolg bei einem Projekt dieser Größenordnung ist eine reibungslose Zusammenarbeit. Ulrika Henson vergibt an Kinnarps Bestnoten – sowohl für den Ablauf als auch für das Ergebnis.
„Alle, die zum Aufbau der Möbel hier waren, arbeiteten hochprofessionell! Sie gingen mit allem sorgfältig um, wussten genau, was wo hingehörte, und dank der Verwendung von Decken statt Verpackungsmaterial fiel kaum Abfall an. Alles verlief reibungslos – und wir hatten viel Spaß bei der Zusammenarbeit!"
Weitere Informationen finden Sie auf der Projektwebsite (Schwedisch).