DIE NACHHALTIGE WIRKUNG GUTER ERGONOMIE

Gut durchdachte ergonomische Lösungen tragen zum Wohlbefinden der Beschäftigten bei und sorgen für bessere Arbeitsergebnisse. In einer Zeit, die von rasanten Veränderungen geprägt ist, benötigen wir Einrichtungskonzepte, bei denen der Mensch im Mittelpunkt steht und die zu einem gesunden, kreativen und dynamischen Arbeitsumfeld beitragen. Ein vergleichsweise einfacher Weg zu einer nachhaltigeren Gesellschaft.

Deshalb lohnt sich Ergonomie:

GESUNDES ARBEITSUMFELD

Ergonomische Lösungen fördern Aufmerksamkeit und Kreativität. Sie können gesundheitlichen Problemen vorbeugen und krankheitsbedingte Ausfallzeiten verringern.

ATTRAKTIVER ARBEITGEBER

Ein inspirierendes und gesundes Arbeitsumfeld stärkt das Image des Unternehmens. Das vereinfacht die Suche nach Fachkräften und trägt zur Bindung der bestehenden Beschäftigten bei.

BESSERES WOHLBEFINDEN

Ergonomie als Erfolgsfaktor ist beispielsweise in offenen Bürolandschaften anzutreffen (Activity Based Working – Kinnarps Next Office). Wenn man sich heimisch fühlt, wenn sich Arbeitsplätze leicht anpassen lassen und wenn jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter selbst entscheiden kann, wann sie oder er Gesellschaft bevorzugt oder konzentriert allein arbeiten möchte, dann steigen das Wohlbefinden und die Produktivität.

5 einfache Schritte zu nachhaltig wirksamer Ergonomie:

1. FÖRDERUNG VON BEWEGUNG

Der menschliche Körper ist auf Bewegung, Beanspruchung und Abwechslung ausgelegt. Eine Studie von Texas A&M Health hat gezeigt, dass sich die Produktivität um 46 Prozent steigern lässt, wenn man die Möglichkeit hat, abwechselnd im Stehen und im Sitzen zu arbeiten. Elektrisch höhenverstellbare Arbeitstische senken das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und sind gut für Rücken, Schultern und Nacken.

2. EINFACHE HANDHABUNG

Möbel wie etwa Tische und Bürodrehstühle sollten einfach zu benutzen und einstellbar sein. Andernfalls besteht das Risiko, dass die ergonomischen Funktionen nicht wahrgenommen werden und die positive Wirkung verpufft. Das ist besonders wichtig in offenen Bürolandschaften ohne persönlich zugeordnete Arbeitsplätze. 

3. GUTE STÜHLE

Menschen haben unterschiedliche Sitzhaltungen und häufige Veränderungen der Sitzhaltung sind darüber hinaus gut für die Rückenmuskulatur und das Herz-Kreislauf-System. Ein Bürodrehstuhl muss sich dem jeweiligen Körper und seinen individuellen Bedürfnissen anpassen können. Deshalb sollten Höhe, Tiefe und Neigungswinkel der Sitzfläche sowie Rückenlehne, Nackenstütze und Neigungswiderstand einstellbar sein.

4. GESUNDE AKUSTIK

Die Raumakustik ist ein wichtiger ergonomischer Faktor. Eine gute Büroraumakustik vermindert den Lärm und erhöht gleichzeitig die Sprachverständlichkeit. Das Meinungsforschungsinstitut Leesman fand heraus, dass der Lärmpegel für 70 Prozent der Büroangestellten das Störendste an ihrer Arbeit ist. Das kostet Zeit und Energie. So hat der British Council for Offices errechnet, dass eine bessere Akustik die Produktivität um zwei Prozent steigern könnte.

5. RICHTIGE BELEUCHTUNG 

Die Beleuchtung darf das Sehvermögen nicht beeinträchtigen und darf gleichzeitig nicht blenden. Das richtige Licht in der richtigen Dosierung kann durch Anregung der Cortisolproduktion zudem für eine bessere Konzentration sorgen. Ein Experte für die Lichtplanung ist oft unumgänglich und die Beleuchtungslösungen selbst sollten möglichst individuell einstellbar sein.