Nachhaltigkeit in allen Schattierungen

Von der Auswahl der Rohstoffe über das Design bis hin zu Langzeitqualität und intelligenter Wiederverwertung: Bei der Entwicklung seines Stoffsortiments ist Nachhaltigkeit für Kinnarps selbstverständlich. „Unsere Kunden können sicher sein, dass wir in der gesamten Prozesskette Verantwortung übernehmen“, sagt Christina Calisir, Technical Manager Cover Materials.

Welches sind die wichtigsten Faktoren, um sicherzustellen, dass die Stoffe von Kinnarps den strengen Nachhaltigkeitskriterien des Unternehmens entsprechen?

„Es ist nicht möglich, einen einzelnen Aspekt oder einen einzelnen Schritt im Prozess zu nennen, denn die Summe aller Faktoren bestimmt, wie nachhaltig ein Stoff ist. Nachhaltigkeit ist ein komplexes Feld – daher müssen wir viele Konzepte und Detailfragen gleichzeitig berücksichtigen“, so Christina Calisir.

 

 

Überwachungssysteme

Schauen wir uns also in diesem Sinne zumindest einige der Verfahrensschritte genauer an. Die Auswahl der Rohstoffe ist natürlich ein wichtiger Ausgangspunkt. Daher verfügt Kinnarps über wirksame Tools, mit denen die Umweltleistung der Stoffe bewertet wird.

„Etwa die Hälfte unserer Stoffe wird aus natürlichen Materialien gefertigt, die von Natur aus schwer entflammbar sind. Außerdem erfüllen all unsere Standardtextilien die strengsten Umweltauflagen – und in vielen Fällen auch die höchsten Sicherheitsanforderungen – der betreffenden Märkte“, erklärt Christina Calisir.

Die Nachhaltigkeit eines Stoffs hängt auch von der Auswahl qualifizierter Lieferanten ab. Zurzeit arbeitet Kinnarps vorwiegend mit europäischen Unternehmen zusammen.

„Unsere Erfahrung lehrt uns, dass sie nachhaltigkeitsrelevante Aspekte besser überwachen, da wir die gleichen Regeln und Standards zugrunde legen. Wichtig ist aber auch, dass die Lieferanten schnell und zuverlässig arbeiten“, so Christina Calisir.

Sie weist außerdem darauf hin, dass der Einsatz für Nachhaltigkeit bedeutet, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen, und dass die Lieferanten von Kinnarps eher als Partner betrachtet werden sollten.

„Wir arbeiten gerne eng mit anderen Marktteilnehmern in- und außerhalb der Möbelbranche zusammen. Daher müssen wir transparent sein und erkennen, dass wir voneinander lernen müssen.“

Ästhetik und Langlebigkeit

Ein weiterer Schritt bei der Entwicklung eines nachhaltigen Produkts ist das Design. Dabei wirken ästhetische Überlegungen mit Faktoren wie der Langlebigkeit eines Stoffes, Systemen für den Umgang mit Abfällen und Verfahren zur Wiederverwertung der Rohstoffe am Ende des Zyklus zusammen.

„Wenn der Kunde unsere Produkte über einen langen Zeitraum nutzen möchte und das auch kann, sinkt die Umweltbelastung entsprechend. Insofern hängen Aspekte wie Muster, Farben, Qualität und Flexibilität alle miteinander zusammen. Es geht vor allem darum, die Produkte mit Blick auf ihre Nachhaltigkeit zu entwerfen“, sagt Christina Calisir.

Kinnarps hat beispielsweise Werkzeuge und Methoden entwickelt, um eine größtmögliche Menge des Ausgangsmaterials zu nutzen und die trotzdem entstehenden Reste ebenfalls zu verwenden. So wird zum Beispiel ein Teil der Stoffabfälle in vielen Schallabsorbern des Unternehmens als Füllmaterial verwendet. 

Verantwortung für die gesamte Prozesskette

Die einzelnen Herstellungs- und Vertriebsphasen unterliegen denselben strengen Nachhaltigkeitsanforderungen wie alle Produkte von Kinnarps. Gleiches gilt für die Möglichkeit, die Produkte zu überholen, zu modernisieren und wiederzuverwenden, um dadurch einen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft zu leisten.

„Auf diesem Gebiet passiert sehr viel, sodass wir uns immer weiterentwickeln werden. Das Wichtige ist jedoch, dass wir für die gesamte Prozesskette Verantwortung übernehmen und mit unseren Partnern, Kunden und anderen Marktteilnehmern zusammenarbeiten, um langfristige nachhaltige Lösungen zu entwickeln“, erklärt Christina Calisir.

WUSSTEN SIE SCHON:

    • 69 %

    • der Textilien im Kinnarps-Sortiment sind mit dem europäischen Umweltzeichen oder mit Oeko-Tex zertifiziert. 
    • 96 %

    • der Abfallmaterialien von Kinnarps werden entweder wiederverwertet oder zur Energiegewinnung genutzt. 
      • 50 %

      • der Schallabsorber von Kinnarps bestehen aus Recyclingmaterial; 25 % davon stammen aus Stoffabfällen aus der eigenen Produktion. 
 
    • 79 %

    • der Hochrisiko-Lieferanten von Kinnarps wurden kontrolliert.