DER KÖRPER - DAS WICHTIGSTE WERKZEUG

Die optimale Ergonomie erreicht man in einer möglichst individuell gestalteten Arbeitsumgebung. Voraussetzung für diese Individualität ist ein umfassendes Wissen über den menschlichen Körper. Lena Lehmann, Ergonomin und Physiotherapeutin, sagt uns, was wir wissen müssen.

Die anatomische Konfiguration der Wirbelsäule hat eine S-Form, die wir beim Sitzen weitestgehend beibehalten sollten. Wir können das beispielsweise mit Hilfe ergonomisch geformter Stühle tun und indem wir unsere Arbeitsposition durch abwechselndes Sitzen und Stehen verändern.

BEWEGUNG

Menschen sind in jederlei Hinsicht für Bewegung geschaffen und unsere Funktionen – vom Nervensystem bis hin zur Verdauung – hängen von der Tatsache ab, dass wir uns bewegen. Aus diesem Grund müssen wir ein ergonomisches Umfeld mit flexiblen und anpassbaren Arbeitsmitteln schaffen, die Spielraum für körperliche Bewegung bieten.

ERHOLUNG

Erholung ist ebenso wichtig wie Bewegung. Es reicht nicht, ein paar Wochen im Jahr freizunehmen  – wir müssen regelmäßig bedenken, dass das aktive Ausruhen von Anspannung zur Entspannung führt und umgekehrt. Eine gute Arbeitsumgebung schafft die notwendigen Voraussetzungen für Erholung während Arbeitsschichten.

DER RÜCKEN

Die anatomische Konfiguration der Wirbelsäule hat eine S-Form, die wir beim Sitzen weitestgehend beibehalten sollten. Wir können das beispielsweise mit Hilfe ergonomisch geformter Stühle tun und indem wir unsere Arbeitsposition durch abwechselndes Sitzen und Stehen verändern.

NACKEN UND SCHULTERN

Eine gute Ergonomie für den Nacken und die Schultern bedeutet die Gestaltung von Umgebungen, in denen wir mit entspanntem Nacken und Schultern arbeiten können, regelmäßige Pausen einlegen und unsere Arbeitshaltung ändern können, um unsere Durchblutung anzuregen sowie das Angebot eines guten Raumklimas mit adäquater Beleuchtung. Die Gestaltung der Einrichtung und die individuelle Anpassung ermöglichen auch eine vorteilhafte Gewichtsverteilung.

HÄNDE UND ARME

Büroarbeit ist generell keine schwere Arbeit, aber sie bringt die häufige Wiederholung der gleichen kleinen Bewegungen in den Händen und Unterarmen während des Arbeitstages mit sich. Diese Art der übermäßigen Beanspruchung kann mit Hilfe guter Arbeitsmittel und durch das zeitweise Verändern der Arbeitsposition vermieden werden.